Das sagenhafte alte Atlantis im Bermuda Dreieck (2,2a,17a)
Es gilt heutzutage als wissenschaftlich erwiesen, daß vor etwa 10.000 bis 12.000 Jahren, oder einer Datierung des alten Maya Kalenders folgend, etwa 9500 v. Chr. (2a), ein verheerendes Ereignis über die Erde hereingebrochen ist, das weitreichende Folgen für das damalige Leben auf der Erde und erhebliche Umschichtungen im Bereich von Landmassen und Meeresgebieten mit sich brachte. So wurden unter anderem im sibirischen Eis Mammuts gefunden, deren Fleisch so schnell gefroren worden war, daß es noch heute, Jahrtausende nach dem Einfrieren, geniessbar war (2a). In Flusspferden und anderen fuer Sibirien nicht typischen Tieren fand man unverdaute Nahrung, die aus Pflanzen bestand, die in Sibirien laengst nicht mehr vorkommen. In Nordsibirien, Alaska und Nordkanada wurden auf natuerlichen Erhebungen in der Landschaft derartig viele Knochen ploetzlich zugrunde gegangener Tiere gefunden, daß der Gipfel dieser Erhebungen fast nur aus diesen Knochen besteht.

Aber auch aus anderen Teilen der Erde gibt es Beweise für die gleichzeitige Vernichtung ganzer Herden von Tieren, die weit entfernt von ihrer urspünglichen Heimat aufgefunden wurden. So gibt es beispielsweise einen riesigen Elefantenfriedhof in den kolumbianischen Anden (2a) und ein gewaltiges Feld von toten See-Elefanten vor der Kueste von Georgia. All dieses deutet darauf hin, daß grosse Gebiete der Erde in dieser Zeit von einem ploetzlich eintretenden Klimawechsel, verbunden mit riesigen Ueberflutungen weiter Gebiete des Festlands getroffen wurden. Dieser Klimawechsel, der eine Zeit zunehmender Erwaermung der Erde für Jahrhunderte in das Gegenteil, naemlich eine rapide Abkuehlung mit weitreichenden Folgen für Flora und Fauna verwandelte - die Wissenschaft spricht von der Dryas oder Tundrenzeit und datiert sie zwischen 9000 und 8000 v. Chr.- dauerte mehrere Jahrhunderte, wenn nicht sogar ein ganzes Jahrtausend, bis sich wieder die zunehmende Erwaermung durchsetzte.


Nach dem heutigen Stand des Wissens gibt es fuer diese Erscheinungen nur eine alle bisher bekannten Details dieser Katastrophe erklaerende Theorie. Sie besagt, daß um diese Zeit ein riesiger Meteorit oder Asteroid die Erde getroffen haben muß. Er hatte soviel Energie, daß er faehig war, die Kreiselkraefte der Erde zu stoeren. Der Kreisel Erde geriet ins Taumeln, wobei die Meere aufgrund ihrer Massenkraefte ihr natuerliches Bett verliessen und in gewaltigen Flutwellen ueber die tiefer gelegenen Landgebiete hinwegbrausten, wobei sie alles tierische und menschliche Leben mit sich fortrissen und an bestimmten Stellen, wo die Stroemung zur Ruhe kam , ablagerten. In anderen Gebieten , in denen das Wasser wegen der großen Entfernungen zu den Meeren langsamer stieg, konnten sich die Tiere noch auf Erhebungen fluechten, bevor das weiter steigende Wasser sie auch hier ertraenkte.

In der Erinnerung aller Voelker der Erde lebt dieses Ereignis weiter als die Geschichte von der grossen Sintflut, in der nur das ueberlebte, was sich vorher in die Sicherheit eines zu diesem Zweck gebauten Schiffes oder Flosses begab, oder durch Anklammern an schwimmende Balken oder aehnliches und Angespueltwerden an die Gipfel eines herausragenden Gebirges gerettet wurde. Zusaetzlich zu der Wirkung des Asteroiden wird heute von der Wissenschaft angenommen, dass die Erde aufgrund der in der letzten Eiszeit auf den Gebirgen Nordeuropas aufgetuermten Eismassen, die eine Hoehe von mehreren Kilometern erreichten, bereits eine erhebliche Instabilitaet angesammelt hatte, die durch den Meteoreinschlag dann ausgeloest wurde und zu einem Kippen der Erdachse fuehrte. Durch Messungen des Restmagnetismus in vorher abgelagerten Gesteinen ist jedenfalls festgestellt worden, daß sich als moegliches Ergebnis beider Einfluesse zu dieser Zeit der geographische Nordpol um 3500 Km von Groenland, seiner damaligen Lage, von Europa weg in Richtung Norden verschoben hat. Er kam dadurch in das heutige noerdliche Eismeer zu liegen und die hier erneut stattfindende Eisbildung geschah nun im Wasser und nicht mehr ueber einer gebirgigen Landmasse. Umgekehrt verhielt es sich am Suedpol. Hier verlagerte sich die Eisbildung auf die bis dahin weitgehend eisfreie Landmasse der Antarktis.

Da die Erde wegen ihres eisenhaltigen Kernmaterials als Dauermagnet wirkt, blieben magnetischer Nordpol und magnetischer Suedpol nahezu an der alten Stelle. Die alte Pollage liegt auf den Polarkreisen, was darauf hin deutet, dass vor dieser Verschiebung der Pole die Erdachse senkrecht zur Umlaufebene der Erde um die Sonne stand. Die Sonne schien also gleichmaessig ueberall auf der Erde mehr oder weniger stark , entsprechend dem Breitengrad. Es gab keine laengeren und kuerzeren Tage und auf der ganzen Erde keinen Wechsel der Jahreszeiten. Die Stellung der Planetenachse senkrecht zur Umlaufebene kann als Normalstellung angesehen werden, denn bei ihr sind die physikalischen Kraefte optimal ausgeglichen.

Die Annahme, dass die Erdachse vor 9500 v. Chr. zur Zeit der alten Kulturen von Atlantis I , der iranisch indischen Kultur und der oestlichen Kultur, welche noch nicht naeher untersucht ist, senkrecht stand erklaert auch die Kalender der alten Voelker, wie der Kelten, als Nachfolger und Wissensbewahrer der Atlanter , der Aegypter und der Sumerer, die ausnahmslos am Umlauf des Mondes um die Erde orientiert waren. Wegen der fehlenden Jahreszeiten, spielte das Sonnenjahr keine Rolle. Wenn man es kaelter haben wollte ging man nach Norden zu den Hyperboreern "wo staendig Eis und Schnee herrschten". Wollte man es waermer haben ging man nach Sueden und suchte sich ein dauerhaft warmes Plaetzchen. Es gab viel weniger Naturkatastrophen durch Wechsel der Jahreszeiten und Erdbeben waren weit seltener als heute. Dass diese Zeit als das "Goldene Zeitalter" oder als "Verlorenes Paradies" in die Mythen der Voelker einging, ist angesichts dieser Verhaeltnisse einmal mehr verstaendlich.

Die Erde befindet sich zur Zeit in einer unausgeglichenen Lage. Die Kraefte von Mond und Sonne versuchen, sie wieder in die alte stabile Lage zurueckzudrehen und ueben dabei erhebliche Kraefte auf die schwimmenden Kontinentalschollen aus. Dies fuehrt immer wieder zu Erdbeben an den Raendern dieser Schollen. Die Unausgeglichenheit fuehrt auch zum Schwanken der Erdachse, der sogenannten Praezession.

Obwohl man annehmen koennte, dass die Verschiebungen der Pole zum einen ins Wasser und zum Anderen aufs Land der Antarktis sich zum Teil in ihrer Wirkung ausglichen, stieg in der Folgezeit, die dazu noch mit einer Erwaermung und einem Ende der Eiszeit verbunden war, der Meeresspiegel weltweit erheblich an. Die Angaben ueber die Erhoehung schwanken zwischen 100 und 180 Metern. Die Angaben sind auch deshalb schwankend, weil sie ueberlagert wurden von einem gleichzeitigen Anstieg großer Landmassen, die von dem Druck des auf ihnen lastenden Eises befreit , sich wie eine Eisscholle schwimmend nach oben bewegten. Dies gilt beispielsweise für die noerdlich Spaniens liegenden Gebiete Suedwestfrankreichs.

Ein Gebiet, welches durch die Katastrophe besonders schwer getroffen wurde, war die Landmasse von Nord- und Suedamerika. So wie es sich heute darstellt, war der Einschlagsort des Asteroiden wahrscheinlich das Gebiet, das heute als Bermuda - Dreieck (2a) einen etwas zweifelhaften Ruf geniesst, weil in ihm durch noch nicht geklaerte Naturkraefte unverhaeltnismaeßig viele Schiffe und Flugzeuge verloren gehen. Durch die Naehe zu den Kuesten Amerikas und dadurch, daß sowohl Nord- wie auch Suedamerika zum Atlantik hin offen und durch kein groesseres Gebirge wirkungsvoll geschuetzt sind, haben sich die Einschlagsenergie und die nachfolgenden Meereswogen hier offenbar besonders verheerend ausgewirkt. Das Ergebnis war jedenfalls , daß in den niedrig liegenden Gebieten Nord- und Suedamerika wahrscheinlich kein menschliches Leben erhalten blieb und das Gleiche gilt für die vor Amerika liegenden riesigen Landgebiete und Inseln, auf denen man heute das sagenhafte alte Atlantis vermutet. Diese Gebiete sind heutzutage vom Meer mit unterschiedlicher Tiefe bedeckt und nur die Gipfel einiger ehemaliger Berge ragen als Inseln aus dem Meer hervor und dienen als Orientierungshilfe für die Lage des Gebietes.

Das Zentrum dieses ehemaligen Landes sind die riesigen Bahama Baenke in deren Zentrum sich die heutigen Inseln Andros, Exuma und Eleuthera befinden. Westlich von ihnen befindet sich die sogenannte Tongue of Ocean, ein Tiefwassergraben mit Wassertiefen um 8000m, der in seinem suedlichen Teil in zwei ovale Loecher von mehreren Kilometern Durchmesser und ungeklaerter Tiefe muendet, die moeglicherweise die Einschlagskrater des Asteroiden darstellen (17a).

Auf diesem Bahama Plateau wurden die erstaunlichsten Funde gemacht. Es bildete vor der Ueberflutung infolge des Anstiegs des Meeresspiegels ein ausgedehntes Landgebiet mit Buchten und Binnengewaessern, das aus einer einzigen oder mehreren großen Inseln bestand. Von 1968 zur heutigen Zeit wurden hier ueberraschende Entdeckungen gemacht, die alle darauf hindeuten, dass dieses Gebiet vor seiner Zerstoerung durch den Asteroiden und spaetere Ueberflutung durch das Meer eine vielfaeltige und bedeutende Kultur getragen hat.

In der Naehe von Bimini wurden unter Wasser Anlagen gefunden, die man für Straßen, Terrassen, Hafenanlagen oder eingestuerzte Waelle halten koennte. In der Verwendung von riesigen zyklopischen Steinen erinnern sie an die Bauten der Vor-Inkazeit in Peru oder die zyklopische Bauweise, die in Mykene, Kanaan oder in den Megalithgraebern Spaniens und Westeuropas praktiziert wurde. Der beruehmteste Fund ist der Bimini Wall oder Bimini Straße, die 1968 entdeckt wurde und sich als ein ausgedehntes Pflaster recht- und vieleckig geformter Steine von verschiedener Groesse und Staerke darstellt. Viele der verwendeten Steine sind dabei rechteckig oder nahezu perfekt wuerfelfoermig , was in der Natur in Wiederholung so gut wie nie vorkommt.

Die groesseren drei- bis viereinhalb Meter langen Steine bilden geradlinig verlaufende Avenuen mit zwei parallelen "Fahrbahnen" , die von zwei Erweiterungen unterbrochen werden, auf denen sich sehr grosse , flache Steine befinden, deren Enden auf vertikal aufgerichteten Steinen liegen. Diese Bauweise ist der bei westeuropaeischen Dolmen verwendeten durchaus vergleichbar. Das suedoestliche Ende dieser "Strassenanlage" endet in einer geschwungenen Kurve, die an anderer Stelle wieder auftaucht und den Eindruck erweckt, als wenn sie um ganz Bimini herum- und noch darüber hinaus gefuehrt haette. Drei kurze, aus exakt aneinandergefuegten grossen Steinen bestehende Daemme sind von gleicher Breite und enden in Ecksteinen.

Da sich alle diese Anlagen unter Wasser befinden, ist es schwierig, Arbeiten vorzunehmen, die einer Ausgrabung auf dem trockenen Land entsprechen wuerden. Es war deshalb nur erfahrenen Tauchern moeglich, festzustellen, daß die klobigen Saeulen, auf denen einige der Steine des Bimini Walls ruhen, eindeutig nicht natuerlich in diese Position gebracht sein koennen und zumindestens Teile der Anlage deshalb kuenstlich erstellt wurden. Andererseits wurden im Seegebiet der Bahama Baenke, sowie auf dem Meeresgrund in der Naehe von Kuba, Haiti und Santo Domingo weitere wie von Menschenhand geformte Bauten festgestellt . Manche dieser Bauten sehen wie Pyramiden, Tempelterrassen oder ungeheure Kuppelbauten aus. Noerdlich von Puerto Rico wurden in den Fels des Schelfs gehauene Stufen einer Treppe gefunden, die wahrscheinlich zum ehemaligen Rand des Meeres fuehrte, wie es vor 12000 Jahren aussah, und Taucher, die den versunkenen Anker einer spanischen Galeone fanden, kratzten bei seiner Untersuchung den Boden auf und entdeckten, daß er auf dem Mosaikboden einer Terrasse lag, die wahrscheinlich vor Tausenden von Jahren vom Meer bedeckt worden war.

Alles dies deutet tatsaechlich darauf hin, daß hier unter dem Meer die Ueberreste einer grossen Kultur ruhen, die mit dem Einschlag des Asteroiden nahezu vollstaendig vernichtet wurde. Nahezu deshalb, weil die Megalithbauten auf dem westeuropaeischen Ufer des Atlantiks und in Kanaan zeigen, daß es Ueberlebende dieser Kultur in diesen Gebieten gegeben haben muss, die in der Lage waren, nach einiger Zeit der Erholung einiges von den Errungenschaften dieser hohen Kultur wieder aufleben zu lassen und damit in die geschichtliche Zeit hinueberzuretten. Dies beispielsweise, indem sie wieder begannen, im megalithischen Stil der untergegangenen Kultur, an die sie sich noch gut erinnern konnten, zu bauen. Die technischen Faehigkeiten, die dieser grossen atlantischen Kultur darueber hinaus in alten indischen Schriften wie dem Mahabharata nachgesagt werden, naemlich, daß sie sogar in der Lage war, Fluggeraete und Waffen zu produzieren, die heutigen Atomwaffen sehr aehnlich sind (2a), waren aber in der Katastrophe und dem Jahrtausende dauernden Erholungsprozeß der Ueberlebenden, die Wichtigeres zu tun hatten, als Bomben und Flugzeuge zu bauen, verlorengegangen.

Wie ausgerechnet die weitab lebenden Inder dazu kamen, die Kunde von diesen versunkenen Laendern (3) und ihrer hohen Kultur bis in die heutige Zeit hinueberzuretten, das werden die weiteren Inhalte der TOLOS Themen zeigen, welche die Spuren der Atlanter, der Nachkommen der "Goetter und der Riesen", wie sie sich selbst nannten, oder der "Tyrannen und Gewaltigen auf der Erde", wie die Bibel sie bezeichnet (1 Mose,6) bis in die heutige Zeit hinein verfolgen werden. Dabei wird selbstverstaendlich auch auf die anderen Menschen und Kulturen eingegangen, die das Wissen und das Werden unserer heutigen westlichen Zivilisation und seiner Menschen mitbestimmt haben und weiterhin mitbestimmen.


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Lesen Sie hierzu, umfassend und uebersichtlich dargestellt :

DIE GESCHICHTE VON ATLANTIS, der vergessene Ursprung unserer Kultur
von Karl Juergen Hepke
TRIGA-DER VERLAG, 2.Aufl. 2008, Hardcover, 268 Seiten, Eur 22,00 , ISBN 978-3-89774-539-1

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